Sonntag, 23. Juni 2013

Was ist mit Apple und Facebook los?

Das Facebook bei einer Nutzerzahl von über einer Millarde Menschen weltweit und 26 Millionen allein in Deutschland (Stand: 24. Juni 2013) DAS soziale Netzwerk unserer Zeit ist steht außer Frage. Es dient als Instrument der Kommunikation und Selbstdarstellung aber auch der Information. Längst sind fast alle Firmen auf der Plattform vertreten. Nehmen wir uns zum Beispiel Deutschlands beliebteste Facebookseite vor: Den Versandriesen Amazon.de. Mit über 3 Millionen Fans (Stand: 28.08.2013) kann die Seite am meisten "Likes" der deutschen Nutzer verbuchen. Längst haben Firmen erkannt welches Potenzial die stetig wachsende Plattform in Hinblick auf die Kommunikation mit den Konsumenten bietet. Man kann über Produkte und Angebote informieren, mit der Zielgruppe in Kontakt treten und Erfolge messen und optimieren und überhaupt kann die Firma genau da auftreten wo sie sein will: Dort wo der Kunde ist. Bleiben wir bei Amazon.de. Mit einem kurzen Blick auf die Facebook-Page ist schnell erkannt, wie viel Interaktion hier stattfindet. Es werden Angebote gepostet, Gewinnspiele, Ratespiele, Fragen.....überhaupt alles was den Kunden zur Interaktion und, schlussendlich geht es doch darum, zum Kaufen anregt. 

Werfen wir jetzt doch mal einen Blick auf die Facebooksite von Apple.


Mh.


Ich könnte jetzt ein paar Sprüche über gähnende Leere machen. Rollende Strohballen und Grillengezirpe, etwas in der Richtung...aber klickt auf das Bild und seht selbst.



Link zur Apple Inc. Facebook Page

Als ich das erste Mal nach der Facebook-Seite von Apple suchte, hab ich mehrere Anläufe gebraucht um mir sicher zu sein: Dies ist tatsächlich die offizielle Seite des Elektronik-Riesen. Ich nehme es gleich vorweg. Eine zufriedenstellende Antwort auf die Frage warum sich das Unternehmen nicht stärker auf der sozialen Plattform einbringt, wie es so viele kleine wie große Firmen tun, habe ich nicht gefunden. Ich hab mir so viele Fragen gestellt, Erklärungsversuche zu finden versucht: 
....Vielleicht distanziert sich Apple, war nicht immer schon die Rede von Zwist zwischen den beiden Unternehmen? 
....Vielleicht hat Apple den Auftritt "nicht nötig" oder will sich von den Massen der Unternehmen absetzen die das soziale Medium nutzen? 

....Vielleicht hat es was damit zu tun wie intensiv Apple Twitter einsetzt (keine Angst dazu komm ich auch noch ;) ?

Ich hab keine Antwort gefunden. Also: wenn das hier jemand ließt und weiß warum Facebook - eines der größten Instrumente der digitalen Kommunikation und Online-Relations UND bei über neun Millionen Fans (Stand 27.08.2013) - nicht genutzt wird, dann schreibe er doch BITTE einen Kommentar in die kleine Kommentarbox am Ende dieses Post. ich wäre sehr dankbar :)


Die "App-Store" und "iTunes Facebook-Pages



Etwas möchte ich aber noch ergänzen. Völlig aus Facebook herausgehalten hat sich Apple nämlich nicht. Der App-Store, (App steht kurz für Application, zu deutsch: Anwendung) ist Apples Plattform zum Vertrieb von allerlei Software zum Gebrauch auf den Apple-Produkten. Es finden sich hier Spiele, Bücher, Videos und viele weitere Anwendungen. Hierzu findet sich durchaus eine Fanpage die sich mit 8 Millionen Fans durchaus sehen lassen kann. Hier werden, ganz typisch, Produkte beworben, Videos und Filme gezeigt und generell Informationen zu allen Produkten der Plattform veröffentlicht. 

Auch die iTunes-Page hat mit sogar 30 Millionen Nutzern eine noch größere Reichweite. Hier finden sich alle Informationen rund um Musik, Filme, Serien und allen Produkten die im iTunes-Store erworben werden können.

Alles in allem:
Das Unternehmen Apple selbst nutzt Facebook zwar mehr als dürftig, seine beiden Stores jedoch unterscheiden sich hier nicht von all den anderen Firmenwebsites auf der größten Social Media Plattform und nutzen sie für sich. Durch die Aktualität der Beiträge, die hohe Nutzeransprache, guten Möglichkeiten zur Interaktion, Intermedialität kann Facebook auf diese Weise, sicher nicht unerfolgreich, zur digitalen Kommunikation genutzt werden. 



Quellen:
Facebook Nutzerzahlen Deutschland (Abruf: 23.06.13)
Facebook Seiten Infos (Abruf: 23.06.13)
Facebook Nutzer weltweit (Abruf: 23.06.13)
Facebook Logo (Abruf: 23.06.13)
Vorteile von Facebook für Unternehmen (Abruf: 23.06.13)
Amazon Facebookpage (Abruf: 23.06.13)
Apple Facebookpage 
(Abruf: 23.06.13)
Apple gif (Abruf: 23.06.13)
App Store Facebookpage 
(Abruf: 23.06.13)
iTunes Facebookpage (Abruf: 23.06.13)
Übersetzung Application 
(Abruf: 23.06.13)

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die Apple-Website

Kaum von der Hand zu weisen ist die Wichtigkeit der Website eines Unternehmens, insbesondere im Hinblick auf Online Relations und die Kommunikation mit Stakeholdern. Sie fällt unter die Kategorie der klassischen Online-Kommunikation und ist wohl der Ort an dem die meisten Informationen über das Unternehmen, Produkte, Dienstleistungen und vieles Weiteres zu Verfügung gestellt werden. Da sie den wohl wichtigsten Posten der digitalen Kommunikation markiert, möchte ich hier als Erstes über sie sprechen. Parallel könnt ihr euch natürlich gerne selbst ein Bild machen. Klickt einfach auf die Apple-Logo-Zeitleiste (die zeigt euch auch gleich nochmal die Entwicklung die dieser berühmte Apfel durchmachte) und ihr kommt direkt zur Website ;)
                               
Fangen wir doch einfach mal mit dem Aufbau der Website an. Apple stand schon immer für Design und einfache Bedienung und dieser Kurs setzt sich auch auf der Website durch. Auf der Starseite empfängt uns eine Navigationsleiste die uns zum Store, den einzelnen Produkten (Mac, IPod, IPhone, IPad), iTunes  oder zum Support führt. Darunter befindet sich lediglich ein großes Bild eines Produktes und vier etwas kleinere die zu Angeboten oder Produkten führen. Im Vergleich zu vielen anderen Websites wurde hier verstärkt auf reduzierte Informationen und Elemente Wert gelegt, die den Betrachter nicht mit einer Flut an Informationen übermannen. Sollte etwas nicht auf den ersten Blick gefunden werden, so hilft eine Suchleiste die ebenfalls in die Starseite integriert ist.

Auch bei näherer Betrachtung der anderen Seiten, fällt auf das mehr auf Bilder, Design und Emotion als auf zahlreiche Informationen gesetzt wird. Viele gut inszenierte Produktfotos und Schlagwörter und -sätze unterstreichen diesen Effekt. Möchte man jedoch Näheres erfahren, zum Beispiel zu einem Produkt, so findet man nach ein oder zwei Klicks auch zu den Produktinformationen.
Wo wir gerade dabei sind, was für Informationen erwarte ich eigentlich auf einer Unternehmswebsite? Das folgende Schaubild zeigt die Grundzüge an Informationen die vorhanden sein sollten. 
Die hier aufgeführten Inhalte einer Unternehmenswebsite sind alle auf den Onlinepräzens von Apple zu finden. 


                    

Die persönliche Ansprache und Verlagerung auf Bildmaterial und emotionale Botschaften statt textlastiger Informationsanhäufungen, deutet eher auf die Zielgruppe privater Kunden als anderer Unternehmen und Geschäftskunden. Diese Nutzeransprache wird durch das "Du" auf der Website zusätzlich deutlich. Dies entspricht auch Apples jugendlichem beziehungsweise junge gebliebenen Image. Das Unternehmen suggeriert persönlich und auf Augenhöhe zu kommunizieren. 


Etwas näher möchte ich noch auf die Subseite "Support" eingehen. Hier einmal ein kleiner Screenshot:





Zum einen ist sie ein Beispiel für die Multimedialität, durch Video und weitere Features auf die man von hier aus zugreifen kann, zum anderen für Interaktivität. Nebst des üblichen Supports, wie der Möglichkeit sich zum Beispiel per Mail an das Unternehmen zu wenden, kann man hier auch den Verweis auf Communities finden, in denen man sich bei Fragen oder Ideen mit Nutzern auf der ganzen Welt austauschen kann. Hier wird für mich wieder die persönliche Ansprache auf Augenhöhe deutlich. Die meisten Unternehmenswebsites handeln das anders und haben zumeist nur 08/15 Kontaktformulare.

Zum anderen ist sie ein Beispiel dafür, wie leicht die Seite zu verwenden ist. Hat man zum Beispiel ein Problem mit einem der Produkte oder ist sich über Funktionen im Unklaren, wählt man hier das Produkt aus und nähert sich, Klick für Klick, der Lösung des hypothetischen Problems. Mich hat gerade diese übersichtliche Gestaltung bei Fragen und Problemen beeindruckt (Wohl weil ich grundsätzlich auf Kriegsfuß mit meinen elektronischen Geräten stehe und mir schön öfter bei der Suche nach Lösungen die Haare raufen musste :).

Hier also die Weiterleitung von der Support-Seite auf eine Produkthilfe, in diesem Fall des iPads:

                       



Neben den Multimedialen Gestaltungsmöglichkeiten, bietet die Unternehmswebsite grundsätzlich eine hohe Aktualität. Produktangebote et cetera können schnell geändert beziehungsweise angepasst werden. Auch haben sie eine sehr hohe potenzielle Reichweite. Gerade Apple ist hier ein gutes Beispiel.
Da die Produkte zumeist der Definition von High-Involvement-Produkten entsprechen, lockt sie viele Besucher die auf der Suche nach genauen Informationen suchen. Lassen wir einmal Zahlen für sich sprechen. Wo steht die Apple-Website in Deutschland aber auch weltweit?

                                                                                                                                             
Stand: 29.08

Der Webauftritt des Unternehmens belegt den 32. Rang genutzter Websites in Deutschland und den 37. weltweit und spielt damit zweifelsohne ganz vorne mit. Auch monatliche Seitenimpressionen von über einer Milliarde sprechen meiner Meinung nach Bände.



Quellen:
Apple-Website (Bilder und Informationen) 
(Abruf: 13.06.13)
Apple-Logo-Zeitleiste (Abruf: 13.06.13)

Schaubild Unternehmenswebsite (Abruf: 13.06.13)
URL-Metrik von Apple.com (Abruf: 29.08.13)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Es war einmal..Das Unternehmen Apple

Ich möchte euch jetzt ein paar Hintergrund-Infos zum Unternehmen Apple näher bringen. Nicht nur hat es eine wie ich finde sehr interessante Geschichte, auch sollen euch die folgenden Absätze die Marke etwas näher bringen. Ich hoffe das macht auch für euch die weiteren Artikel und Posts noch interessanter ;)

Apple ist eines der weltweit wertvollsten, nicht-staatlichen Unternehmen. Mit 621 Milliarden Dollar war es im September 2012 sogar die kommerziel erfolgreichste Firma aller Zeiten, wurde nun aber knapp verdrängt. Doch der Weg des Soft- und Hardware-Giganten bis an die Spitze war weit...


1976-1980: Gründung, Apple I und II, Börsengang

Das von Wayne entworfene Logo
zeigt Newton unter einem Apfel
Am 1. April 1976 gründen Steve Jobs, Steve Wozniak und Ronald Wayne in Palo Alto im Silicon Valley Apple. Für welche Erfolgstory die drei an diesem Tag den Grundstein legten ahnten sie wohl noch nicht. Jobs und Wozniak, die mit dem Verkauf von Wozniaks Volkswagen und Jobs Taschenrechner das Starkapital bereit stellten, erhielten jeweils 45% der Firma. Wayne hingegen sollte sich um die Buchhaltung kümmern und erhielt nur 10 %. Da ihm das Risiko jedoch zu groß wurde, stieg er bald wieder aus (Ich könnte mir fast vorstellen das er das ein oder zwei mal in seinem Leben bereute...). Seine letzte Amtshandlung war der Entwurf eines Apple-Logos. Es legte den Grundstein zum allseits bekannten regenbogenfarbigen Logo eines angebissenen Apfels.
Das erste Apple Logo


Die Rollen innerhalb des Gründer-Duos waren klar verteilt. Wozniak war für die Hardware zuständig, Jobs für das Marketing. Schließlich entwickelten die beiden in einer Garage den "Apple I", ihren erste funktionstüchtige PC- Platine. Zum Preis von 666.66 US-Dollar bekam der Käufer einen Bausatz mit dem er sich den PC selbst zusammenbaute.

Jobs (l.) und Wozniak (r.) mit den Apple 1

Ein Jahr später stand bereits der Apple 2 für 1.298 US-Dollar zum Verkauf. Als erster Personal-Computer (PC), war er ein Meilenstein in der Computergeschichte. Für heutige Verhältnisse kaum vorstellbar: Die Auflösung von 280 x 192 Pixeln und 6 Farben war revolutionär. Der Apple 2 wurde zum Verkaufsschlager und bekam erst 1981 Konkurrenz, als IBM seinen ersten PC auf den Markt brachte.

1978 verlassen Jobs und Wozniak ihre Garage und ziehen mir Apple in ein Firmengebäude in Kalifornien ein.

Im Jahr 1980 übertritt das Unternehmen die 100-Millionen-Dollar Umsatzmarke und beschäftigt nunmehr 100 Mitarbeiter. Am 12. Dezember 1980 wagen die Gründer den Gang an die Börse und werden durch die Bewertung mit 1,8 Millarden US-Dollar reich.

1980-1985: Apple mit moderner Benutzeroberflächer und Steve Jobs verlässt das Unternehmen

In Zusammenarbeit mit den Forschungszentrum Xerox Palo Alto Research Center (PARC), kommt Jobs das erste Mal mit einer graphischen Bedienoberfläche in Berührung die der heutigen Umsetzung gleicht. In einem Interview im Jahre 1995 sagt er:


"Ich dachte, das ist das beste Ding, was mir je in meinem Leben unter die Augen gekommen ist. [..] Und innerhalb von zehn Minuten war mir klar, dass eines Tages alle Computer so arbeiten würden"

In später Reue verklagte Xerox 1989 fast 10 Jahre später Apple Computers auf 150 Millionen US-Dollar. Die Sache kam jedoch nicht zur Verhandlung, da die eventuellen Ansprüche inzwischen verjährt waren.

Xerox hatte bereits Rechner mit graphischer Benutzeroberfläche auf den Markt gebracht, überließ die Rechte jedoch Jobs, da sich Xerox PARC eher als Forschungseinrichtung verstand und kein größeres Interesse an der Vermarktung hatte.

1983 bringt Apple mit dem Modell "Lisa" seinen ersten PC mit graphischer Bedienoberfläche auf den Markt. Da der Computer bei einem Preis von fast 10.000 US-Dollar beinahe unerschwinglich war, blieb der kommerzielle Erfolg aus.

Der Durchbruch gelang 1984 mit dem Apple Macintosh der mit 2.495 US-Dollar nicht nur halbwegs erschwinglich, sondern auch der am einfachsten zu bedienende PC war. So wies die Benutzeroberfläche bereits Eigenschaften auf wie wir sie heute noch kennen. So gab es zum Beispiel den Papierkorb zum Löschen von Dateien, sowie das "Drag and Drop"-Prinzip zum Verschieben.

Dennoch verkaufte sich der Macintosh nicht wie erwartet. Innerhalb der Fuhrunsrige gab es immensen Streits, insbesondere um Vermarktungs- und Produktstrategien. Weitere Probleme waren die Verluste die Apple in letzter Zeit gemacht hatte und infolge dessen ein Fünftel der Angestellten freisetzen musste. Hauptgegner in diesen Sachen waren Jobs und der damalige CEO John Scully. Dieser war erst 1983 von Jobs selbst mit den Worten "Wollen Sie Ihr Leben lang Zuckerwasser verkaufen oder die Welt verändern?" Von Pepsi abgeworben wurden. Als Scully sich in den Debatten durchsetzte, verkaufte Jobs seine Aktien und verließ das Unternehmen um in die Firma Pixar zu investieren und das Computerunternehmen NeXT zu gründen.



1985 - 1996: Apple ohne Steve Jobs

Ohne Steve Jobs und mit Microsoft als neuen und starken Konkurrenten, sah es in dieser Zeit für Apple Computers nicht all zu rosig aus. Die angeblich starken Ähnlichkeiten zwischen den Produkten veranlasste Apple schließlich zur Klage gegen Microsoft. Diese reagierten wiederum mit einer Gegenklage...Der langwierige juristische Prozess entschied sich erst 1995 - für Microsoft!


Neben diesem Rückschlag hatte Apple noch mit weiteren Problemen zu kämpfen, zum Beispiel die Einstellung der Lisa-Reihe wegen andauernder Misserfolge. Auch der 1989 auf den Markt gebrachte "Macintosh Portable", der erste Laptop, konnte keinen kommerziellen Erfolg bringen.

Nun stand Apple Mitte der Neunziger-Jahre kurz vor der Pleite. Auch neue Projekte konnten keine Erfolge verbuchen, die Einnahmen sanken immer weiter und die Konkurrenz schlief nicht. Microsoft war mit seinem Windows 95 Betriebssystem an Apple vorbeigezogen.
Um Apple noch zu retten sucht 1996 der derzeitige CEO Gil Amelio ei Betriebssystem, da es auch in der Apple-Entwicklungsabteilung massive Probleme gab. Dabei kamen das System BeOS des ehemaligen Apple-Managers Jean-Louis Gassée und Steve Jobs’ System NeXTStep/ OPENSTEP in Frage. Apple entschied sich letztendlich für das Jobsche System und konnte so für 430 Millionen US-Dollar eine Grundlage zur Rettung der Firma schaffen. Doch viel wichtiger schien noch: Jobs war wieder mit an Board! War er doch immer immer die wichtigste Leitfigur bei Apple. Kaum ein Unternehmen hat so stark mit seinem Gründer zusammengewirkt. Sein Tod im Oktober 2011 wog auch deshalb schwer für das Unternehmen.

1997-2000: Steve Jobs übernimmt wieder doch Microsoft muss helfen

1997 stand das Unternehmen knapp vor dem Konkurs. Nach der Entlassung Amelios, stand nun wieder Jobs an der Spitze des Unternehmens. Er änderte massiv den Kurs sowohl personell als auch mit Blick auf die Produktpalette. Nun gab es nur noch zwei Linien, zum einen für den privaten Gebrauch und für professionelle Nutzung, jeweils mit einem Gerät für den mobilen aber auch stationären Gebrauch: das iBook und der iMac.
Die Rettung konnte jedoch nicht ohne die Hilfe des Konkurrenzen Microsoft funktionieren. Im august wird ein Kooperationsabkommen geschlossen. Die 150 Millionen US-Dollar Finanzspritze Microsofts und der iMac bringen schließlich den Wendepunkt für das Unternehmen.

Der iMac war ein stark überarbeitetes Apple-Produkt und hatte ein bis dato völlig neues Design: bunt und modern. Der iMac wurde zum Verkaufsschlager. 1998 konnte Apple endlich wieder Gewinne verbuchen. Von Seiten der Software wurde das Betriebssystem Mac OS X die wichtigste Neuerung. Auch heute noch ist dieses, wenn auch überarbeitet, Grundlage für alle mobilen Endgeräte der Firma (IPhone etc.)



2001-2006: Innovationen und Umstieg:

Seit 2000 hatte Apple seinen Kurs mehr auf das Internet und die Unterhaltungsbranche ausgerichtet. Wichtigstes Produkt dieser Zeit: Der IPod. Das Musikabspielgerät hat bis heute einen Großteil des Musikmarktes fest im Griff. Zusammen mit dem 2003 begründeten ITunes-Store, konnte so ein neuer Zweig erschlossen werden der für Apple aus kommerzieller Sicht mehr als erfolgreich war.
2002 brachte Apple auch wieder Technologien auf den Markt die sich verstärkt an Unternehmen wandten. Es ging es steil bergauf.


2004 der Schock für Apple-Jünger. Steve Jobs gab seine Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs bekannt. Die Behandlung verlief erfreulicherweise erfolgreich.

Die wichtigste Änderung in dieser Zeit war der Umstieg auf die Intel-Prozessoren.


2007: Das IPhone

In diesem Jahr bringt Apple mit dem IPhone Touch sein erstes internetbasiertes Smartphone auf den Markt. Im Herbst 2012 wurde nunmehr schon die fünfte Generation veröffentlicht, das IPhone 5. Gleichzeitig kommt der "App-Store" auf den Markt, eine Plattform mit der alle möglichen und unmöglichen Applikationen für das mobile Endgerät geladen werden können.





2010: Das IPad:

Neben dem 2008 erschienenen MacBook Air, dem leichtesten Laptop aller Zeiten, folgte 2010 mit dem IPad eine neue Revolution auf dem Markt. Der mit Touchscreen zu bedienende Tablet-PC, angesiedelt zwischen Smartphone und Laptop, stellte die Industrie auf den Kopf. Informationen, Musik, Bücher, Filme, Spiele...zwar war das IPad nicht der erste Tablett PC, Microsoft war mit seiner Version bereits seit 2000 auf den Markt gegangen, doch wurde es der erfolgreichste. Zwar haben sich Konkurrenzprodukte inzwischen einen Großteil des Marktes erobert, doch das IPad steht weiterhin an der Spitze der Verkaufszahlen. 



Heute....


2011 steht Apple am höchsten Punkt der Geschichte und muss dennoch einen großen Verlust erleiden. Gründer, Marketing-Genie, Visionär und Apple-Leitfigur Steve Jobs stirbt am 5. Oktober an den Folgen seiner Krebserkrankung. Sein schwere Nachfolge wird von Tim Cook angetreten.


Heute ist das Unternehmen ist mit Abstand erfolgreichster Smartphone-Hersteller und kann mit seinen IPhone fast fünfzig Prozent seines Umsatzes generieren. Allein das IPhone 5 verkaufte sich innerhalb der ersten drei Tage 5 Millionen Mal in die ganze Welt. Auch den Tablett-Markt hält Apple weiter fest im Griff und auch in anderen Segmenten steigen die Verkäufe. 


Die Erwartungen an die Zukunft sind also hoch. Spekulationen gehen im Moment in Richtung "iTV". Doch auch die Konflikte häufen sich. Patentkriege gegen Google wegen des Betriebssystems Anroid oder der besonders ausschweifende Kampf gegen Samsung wegen des unterstellten Kopierens von IPhones und IPads sind Krisenherde die noch immer bestehen, obowohl Apple im Kampf gegen Samsung bereits 1,05 Milliarden Dollar Schadenersatz erringen konnte.
Sicher ist nur: Die Geschichte von Apple ist noch lange nicht vorbei...


Quellen:
Erstes Apple Logo (Abruf: 29.05)
Apple Informationen 1 (Abruf: 29.05)
Apple-Geschichte (Abruf: 29.05)
Apple Logo Regenbogen (Abruf: 29.05)
Apple 1 (Abruf: 29.05)
Macintosh Portable (Abruf: 29.05)
Jobs mit IPhone (Abruf: 29.05)

Dienstag, 21. Mai 2013

Online Relations?

Bevor ich anfange auf die spezifischen Umsetzungsmöglichkeiten im Bereich der Online Relations des Unternehmens Apple einzugehen, sollte ich vielleicht erklären was genau man unter dem Begriff versteht.

Online Relations

Die Online Relations eines Unternehmens umfassen so ziemlich alle Arten der Kundenkommunikation über digitale, onlinebasierte Vermittlungskanäle.
Von entscheidender und noch stetig wachsender Bedeutung ist die Entwicklung des so genannten Web 2.0. Der Hauptaspekt und der wichtigste Punkt für meine Betrachtung: Web 2.0 ist interaktiv. Es ermöglicht dem User selbst Content zu generieren, sich zu beteiligen und die so in Internet bereitstehenden Inhalte immer mehr selbst zu erstellen, zu bearbeiten und mitzugestalten. Einer der wichtigsten Zweige im Web 2.0 sind zweifelsohne soziale Netzwerke und Social Media in seiner Gesamtheit. Im folgenden Bild sind nun einmal die weltweit beliebtesten beziehungsweise meistgenutzten Social Media Portale abgebildet:  



Für Unternehmen ist diese Entwicklung wichtig, da ihre Kunden, Bezugsgruppen und Verbraucher nunmehr einen wirkungsvollen Kanal haben ihre Meinung zu äußern.
Weitere Beispiele des Web 2.0
  • Blogs
  • Wikis
  • Social Networks
  • Social Bookmarks
  • Media/ Information Sharing


Die zunehmende Vernetzung, sowohl der Kunden mit den Unternehmen als auch der Kunden untereinander wirkt also immer stärker auf Unternehmen ein, da sie den Kunden maßgeblich bei zum Beispiel bei Kaufentscheidungen beeinflusst.
Natürlich findet ein Teil dieser Kommunikation auch außerhalb des Bezugsbereiches der Unternehmen statt. Ich möchte jedoch vorwiegend den Einflussbereich betrachten den Unternehmen mitgestalten. Mit Hilfe der genannten Kanäle kann die Zielgruppe effektiv angesprochen werden. Unternehmen versuchen deshalb ihre Kommunikationskanäle im Web 2.0 immer besser an die Konsumenten anzupassen (Social Media Optimization). 

Dabei ist es wichtig das sich die Unternehmen dort einbringen wo relevante Kommunikation stattfindet aber bestenfalls auch selbst eine Plattform zum Austausch zur Verfügung stellt. Denn nur so kann sich ein Unternehmen bestmöglich und vor allem rechtzeitig in Diskussionen einschalten. Denn neben all den positiven Effekten die Web 2.0 für ein Unternehmen bietet, lauern auch Gefahren. So können zum Beispiel so genannte Shitstorms, massiv die Reputation eines Unternehmens, einer Marke oder Kampagne schädigen. 

Shitstorm: "...Web 2.0-Phänomen plötzlicher, massenhafter und kritischer Beiträge über eine juristische oder natürliche Person. Häufig sind die Beiträge emotional, anklagend und negativ oder auch sarkastisch."

Herauszufinden was es mit der Online-Kommunikation auf sich hat, führt mich wieder ganz zurück an die Anfänge meines Studiums. Genauer gesagt zur Lasswell-Formel. 






WER (in meinem Fall Apple) sagt WAS (was kommuniziert Apple) in welchem KANAL (Tja, das möcht ich euch noch etwas genauer erklären ;) zu WEM (Zielgruppe/n von Apple) mit welchem Effekt (was erreicht Apple mit seiner Kommunikation)







Die Lasswell-Formel wurde von Harold D. Lasswell entwickelt um die Bedeutung von Massenkommunikation zu erfassen. Die Kommunikationswissenschaften werden durch sie in die Bereiche Kommunikator-, Produkt-, Rezipienten- und Wirkungsforschung.

Ich möchte mich nun hauptsächlich mit den digitaler Kommunikationsinstrumenten beziehungsweise Kanälen beschäftigen die für die Schaffung und Aufrechterhaltung von 
Online Relations zur Kundenkommunikation genutzt werden.

Dazu dann mehr in den folgenden Posts :)



Quellen:
Social Media Statistik (Abruf: 20.05.13)
Informationen Web 2.0 (Abruf 21.05.13)
Definition Shitstorm: Andreas Naber, 2013, "Der Shitstorm: Die neugewonnene Macht der Konsumenten durch die sozialen Netzwerke und ihre Implikationen auf die Kommunikationsstrategien von Unternehmen" Bachelorarbeit (Abruf 21.05.13)
Lasswell-Grafik (Abruf 21.05.13)
Lasswell Informationen (Abruf 21.05.13)

Sonntag, 12. Mai 2013

Digitale Kommunikation - oder - was passiert hier eigentlich?

Hi :)

Mein Name ist Katarina und ich studiere Angewandte Medienwissenschaft an der Technischen Universität in Ilmenau. Im Rahmen dieses Studiums nahm ich an der Lehrveranstaltung "Digitale Kommunikation" teil. Das Ziel war es Formen der digitalen Kommunikation zu betrachten, insbesondere mit Blick auf computervermittelte Inhalte, und Schwachstellen aber auch Lösungsansätze kennen zu lernen. Mit Hilfe des im vorangegangen Semester besuchten Seminares sollten die erlernten theoretischen Grundlagen digitaler Kommunikation in praktischer Weise umgesetzt werden. Hierzu suchten wir Studierenden uns, meist nach Themenfindung und vielleicht auch schon erster Gehversuche auf eigenen Blogs, in so genannten "learning communities" zusammen. So konnte das selbst gewählte Thema beziehungsweise Beispiel innerhalb einer thematisch verwandten Gruppe diskutiert und reflektiert werden. Zu diesem Anlass begannen wir ein "E-Portfolio" zu erstellen, dessen Kern der selbsterstellte Blog bilden sollte. In meinem Blog möchte ich mich nun mit den Online Relations der Marke Apple beschäftigen.


Viel Spaß beim lesen :)


    
Quellen:
Lehrinhalte - Digitale Kommunikation (Abruf: 12.05.13)
Apple-Logo (Abruf: 12.05.13)